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Trogir – ACI-Marina Trogir

Liegeplätze und Infrastruktur der ACI Marina Trogir

Die ACI Marina Trogir liegt auf Čiovo gegenüber der historischen Altstadt. ACI weist 174 Wasserliegeplätze und 35 Landplätze aus. Die Marina ist ganzjährig geöffnet; die Aufnahme richtet sich nach verfügbarer Platzkategorie, Länge, Breite und Tiefgang der Yacht und muss besonders für größere oder breite Schiffe vorab bestätigt werden.

Die regulären Liegeplätze verfügen über Wasser und Strom. Sanitäranlagen mit Toiletten und Duschen, Rezeption, WLAN, Restaurant, nautischer Bedarf und Geldautomat gehören zur Marina oder liegen unmittelbar im Komplex.

Für das Heben von Booten steht ein Kran mit zehn Tonnen Tragfähigkeit zur Verfügung. Zusätzlich werden Wartungs- und Reparaturleistungen angeboten; 35 Landplätze ermöglichen begrenzte Arbeiten und Winterlager. Hubtermin, Gewicht, Rumpfform, Abmessungen und konkreter Arbeitsumfang müssen vorab mit dem Service abgestimmt werden.

Die Marina liegt an der Nordseite von Čiovo. Eine übliche Chartersegelyacht verlässt sie durch das westliche Fahrwasser. Die feste Straßenbrücke östlich von Trogir erreicht nach den Angaben des kroatischen Verkehrsministeriums nur etwa sieben Meter Höhe und ist keine Durchfahrt für die angenommene Masthöhe von 20 Metern. Aktuelle Seekarten, amtliche Bekanntmachungen, die tatsächliche Masthöhe und die Einweisung der Charterbasis bleiben maßgeblich.

Eine Tankstelle für Boote befindet sich im Bereich der Marina. Der Tankkai ist vom übrigen Liegeplatzbetrieb getrennt. Vor dem Anlegen sind aktuelle Öffnungszeiten, verfügbare Kraftstoffsorten, Wassertiefe, Anfahrtsrichtung und mögliche Wartezeiten zu prüfen.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

Anreise und Einkaufen

Trogir, eine antike Stadt im mittelalterlichen Stein

Das griechische Straßengitter lebt weiter

Griechische Kolonisten gründeten Tragurion im 3. Jahrhundert v. Chr. als Handelssiedlung auf einer kleinen Insel. Sie umgaben den Ort mit einer megalithischen Mauer und legten ein rechtwinkliges Straßengitter an. Lage und Abmessungen vieler heutiger Häuserblöcke folgen noch immer dieser hellenistischen Ordnung.

Auch die beiden antiken Hauptachsen, Cardo und Decumanus, werden weiterhin als Straßen benutzt. Diese ungewöhnlich klare Kontinuität war ein wesentlicher Grund, warum die historische Stadt 1997 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurde.

Radovans Portal und eine jahrhundertelange Baustelle

Die Kathedrale des heiligen Laurentius entstand ab etwa 1200 auf dem Platz einer älteren Basilika. Meister Radovan vollendete 1240 das reich skulptierte Westportal. Der Bau zog sich jedoch viel länger hin: Das Mittelschiff erhielt sein Gewölbe erst im 15. Jahrhundert, der Glockenturm wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts ergänzt.

Darum stehen Romanik, Gotik und Renaissance nicht in getrennten Gebäuden, sondern sind an derselben Kirche ablesbar. Gegenüber besetzt der Čipiko-Palast einen ganzen Häuserblock; Rathaus und weitere Adelspaläste verdichten den kleinen Hauptplatz zu einem ungewöhnlich geschlossenen Stadtraum.

Kamerlengo am Ende der Stadtinsel

Westlich des ältesten Kerns entwickelte sich im Mittelalter die Vorstadt Pasike mit einer eigenen Straßenrichtung. Spätere venezianische Befestigungen schlossen diesen Bereich ein und bezogen die ältere, als genuesisch bezeichnete Festung Kamerlengo in den Mauerring ein.

Von den großen Verteidigungsanlagen blieben vor allem Kamerlengo und ein Bastionsturm erhalten. Der südliche Hafen lag zwischen diesen Mauern und dem heutigen Marinagebiet. So lässt sich von den ACI-Stegen aus unmittelbar erkennen, wie Hafen, Festung, Vorstadt und antikes Raster auf der nur wenige Hektar großen Insel ineinandergreifen.

Restaurants und Hotels in der Nähe