Mitteldalmatien · ausgewogen · Inselkultur und Segeln
Šolta, Vis und Hvar ab Trogir
Diese klassische Woche verbindet Šolta, Vis, Komiža, die Pakleni-Inseln und Brač. Knapp 100 Meilen lassen Zeit für Inselkultur, Baden und gutes Essen; nach der Übergabe bleibt die Yacht zunächst an der Basis in Trogir.
Tag 1 · Samstag
Trogir · Übergabe und erste Nacht an der Basis
Nach der Übergabe am späten Nachmittag bleibt die Yacht an der Basis; Proviantierung, Einweisung und ein erster Altstadtbummel bestimmen den Tag.
Nach der Übergabe bleibt die Yacht in Trogir
Die reguläre Yachtübergabe beginnt am späten Nachmittag. Inventar, Sicherheitsausrüstung, Motor, Segel, Ankeranlage und bekannte Schäden werden ohne Zeitdruck geprüft. Danach werden Proviant und Gepäck so verstaut, dass Fluchtwege, Seeventile und technische Zugänge frei bleiben. Für eine Abfahrt besteht an diesem Tag kein Grund: Die erste Nacht ist an der Charterbasis eingeplant.
Die Einweisung endet erst, wenn der Skipper die Bedienung der wichtigsten Systeme verstanden hat und offene Punkte mit der Basis geklärt sind. Leinen, Fender, Rettungswesten und die Aufgaben beim Ablegen werden vorbereitet, aber nicht mehr im letzten Licht erprobt. So beginnt die Reise nicht mit einer improvisierten Fahrt durch ein enges, verkehrsreiches Revier.
Bleibt nach der Übergabe Zeit, reicht sie für den letzten Einkauf und einen ruhigen Rundgang durch Trogir. Die Crew kehrt früh genug an Bord zurück, um Wetter, Route und den Liegeplatz in Maslinica gemeinsam zu besprechen.
Die ACI Marina ist für die erste Nacht praktisch
Die ACI Marina Trogir liegt auf der Nordseite von Čiovo, direkt gegenüber der historischen Altstadt. ACI weist 174 Wasserliegeplätze und 35 Landplätze aus. Die Marina ist ganzjährig geöffnet; der konkrete Platz richtet sich nach Verfügbarkeit und den vollständigen Abmessungen der Yacht.
An den regulären Liegeplätzen stehen Wasser und Strom zur Verfügung. Sanitäranlagen, Rezeption, WLAN, Restaurant, Geldautomat und ein Geschäft für nautischen Bedarf befinden sich in der Marina oder in unmittelbarer Nähe. Für kleinere Boote nennt ACI einen Kran mit zehn Tonnen Tragfähigkeit; größere Arbeiten werden nur nach bestätigter technischer Möglichkeit geplant.
Die Bootstankstelle liegt im Marinabereich, wird am Übergabetag aber nicht automatisch benötigt. Für die Rückkehr werden Anfahrtsrichtung, Kraftstoffsorten, Wassertiefe und mögliche Wartezeit mit Basis und Betreiber abgestimmt. Am ersten Abend genügen Landstrom, Wasser und ein geordneter Liegeplatz.
Östlich von Trogir versperren niedrige Brücken die Durchfahrt
Die ACI Marina wird mit einer üblichen Chartersegelyacht nach Westen verlassen. Östlich der Altstadt überspannen Straßenbrücken das Fahrwasser zwischen Čiovo und dem Festland. Die feste Brücke erreicht nach den Angaben des kroatischen Verkehrsministeriums nur etwa sieben Meter Höhe und ist damit für die angenommene Masthöhe von 20 Metern ungeeignet.
Eine vom Kartenplotter vorgeschlagene Abkürzung in die Kaštela-Bucht wird deshalb nicht benutzt. Der gespeicherte Wasserweg führt durch den westlichen Ausgang und anschließend südlich an Čiovo vorbei. Auch bei dieser festgelegten Richtung prüft der Skipper Masthöhe, Tiefgang, aktuelle Seekarte, örtliche Verkehrsregeln und amtliche Bekanntmachungen.
Die Route im Dokument zeigt nur den geplanten Verlauf. Betonnung, Baustellen, lokale Anweisungen und die Einweisung der Charterbasis entscheiden darüber, wie die Yacht das enge Fahrwasser tatsächlich verlässt.
Trogirs Altstadt passt in einen entspannten ersten Abend
Trogirs historischer Kern liegt auf einer kleinen Insel zwischen Festland und Čiovo. Sein rechtwinkliges Straßennetz geht auf die hellenistische Siedlung zurück; spätere Herrscher ergänzten romanische Kirchen, venezianische Paläste und Befestigungen. Diese ungewöhnlich gut ablesbare städtebauliche Kontinuität führte 1997 zur Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO.
Für den ersten Abend reicht ein Rundgang über die Uferpromenade zum Hauptplatz. Dort stehen die Laurentiuskathedrale mit dem romanischen Radovan-Portal und die Stadtloggia dicht beieinander. Wer noch Energie hat, geht weiter zur Festung Kamerlengo am westlichen Ende der Altstadt. Für einen Museumsbesuch oder eine längere Führung bleibt besser Zeit vor oder nach dem Törn.
Die Wege sind kurz, im Sommer aber stark besucht. Ein Tisch wird erst gewählt, wenn Einkauf und Einweisung abgeschlossen sind. Fisch, Grillgerichte, Mangold mit Kartoffeln oder ein einfaches Essen an Bord passen besser zu diesem Ankunftstag als ein straffes Abendprogramm.
Maslinica liegt am Ende des ersten Segeltags
Am Sonntag liegen 8,9 Meilen bis Maslinica vor der Yacht. Nach der westlichen Ausfahrt führt der Kurs an der Westseite von Čiovo vorbei zur Nordwestspitze von Šolta. Wetter, Sicht und der Platz in der kleinen Marina Martinis Marchi werden am Abend geprüft.
Frühstück, Getränke, Sonnenschutz und Leinen sind vor dem Schlafengehen griffbereit. Ist Maslinicas Westseite bei der erwarteten Windrichtung unruhig oder die Marina belegt, wird rechtzeitig ein geeigneter Platz auf Šolta gewählt. Der kurze erste Segeltag bietet dafür genügend Reserve.
Der vollständige Törnplan ist für Charterberater-Kunden verfügbar
Charterberater-Kunden erhalten diese sorgfältig aufbereiteten Törnvorschläge kostenfrei, einschließlich aller Etappen, Häfen, Restaurant- und Liegeplatzempfehlungen sowie einer druckbaren PDF. Wenn wir Sie nach einer qualifizierten Anfrage bereits als Kunden angelegt haben, können Sie sich mit Ihrer bei uns hinterlegten E-Mail-Adresse einloggen oder einmalig registrieren.
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