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Villasimius – Marina di Villasimius

Liegeplätze und Werftservice in Marina di Villasimius

Marina di Villasimius liegt in der Meeresschutzzone Capo Carbonara. Die aktuelle Betreiberseite nennt 800 Liegeplätze für Boote bis 60 Meter bei maximal rund 6,5 Metern Wassertiefe; an anderer Stelle werden historisch 840 Plätze genannt. Für die Buchung gelten die aktuelle Platzzuweisung, Bootsmaße und bestätigte Tiefe. Mooringhilfe ist rund um die Uhr über UKW-Kanal 09 erreichbar.

Alle Liegeplätze besitzen Wasser und Strom bis zu den jeweils vorgesehenen Anschlusswerten. Der Sanitär-Bereich umfasst Toiletten und Duschen. WLAN, Wäscherei, Überwachung, Parken, Gastronomie und saisonale Verbindungen zum Ort gehören zum Angebot. Verbrauch und einzelne Zusatzleistungen werden nach Tarif berechnet.

Die Tankstelle liefert Diesel am Kai und ist laut Betreiber täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet; aktuelle Zeiten und weitere Kraftstoffsorten sind vorab zu prüfen. Bilgenabsaugung sowie Annahme von Altöl und Batterien sind ausgewiesen. Schwarz- und Grauwasser müssen nach Hafenverfahren angemeldet werden; Abfall wird getrennt gesammelt.

Die Werft übernimmt ganzjährig Service und Lagerung für Boote bis 20 Meter. Heben, Slip und Reparaturen sind eigenständige Aufträge; eine maximale Travelift-Traglast wird auf der aktuellen Übersichtsseite nicht eindeutig genannt. Termin, Maße, Gewicht und Hebepunkte müssen vor jedem Hub bestätigt werden.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

Anreise und Einkaufen

Villasimius: Küstentürme, Schiffswracks und Capo Carbonara

Untiefen machten die Küste gefährlich und archäologisch reich

Capo Carbonara teilt die Küste in zwei Buchten. Inseln und Untiefen wie Cavoli, Serpentara und Secca di Santa Caterina liegen auf alten Schifffahrtswegen. Stürme und flache Felsen verursachten Wracks aus römischer, aragonesischer und moderner Zeit.

Das Archäologische Museum von Villasimius zeigt unter anderem Ladung eines römischen Schiffs aus dem 1. Jahrhundert, das im Kanal bei Isola dei Cavoli sank. Unterwasserfunde verbinden den Ferienort mit einer langen, riskanten Verkehrsgeschichte.

Fortezza Vecchia schützte die östliche Golfeinfahrt

Auf einem Felsvorsprung nahe der Marina steht die Fortezza Vecchia. Ein älterer Kern wurde unter Aragón und Spanien ausgebaut, um Küste und Zufahrt zum Golfo degli Angeli vor Piratenangriffen zu überwachen.

Weitere Türme auf Capo Carbonara, Serpentara und Isola dei Cavoli gehörten zu einem Sicht- und Warnsystem. Die Bauwerke erklären, warum gerade exponierte Kaps trotz geringer Besiedlung militärisch wichtig waren.

Die Meeresschutzzone umfasst 86 Quadratkilometer

Seit 1998 schützt die Area Marina Protetta Capo Carbonara Seegraswiesen, Granitriffe, Fischbestände und Küstenlebensräume. Zonen mit unterschiedlichen Regeln begrenzen Ankern, Fischerei und Tauchen.

Auf dem Grund bei Santa Caterina steht Pinuccio Sciolas Madonna del Naufrago, Ziel einer jährlichen Unterwasserprozession. Kunstwerk, Wracks und Schutzgebiet machen deutlich, dass die Meereslandschaft hier zugleich Kulturraum und empfindliches Ökosystem ist.

Restaurants und Hotels in der Nähe