Cagliari – Marina di Portus Karalis
Liegeplätze und Werftservice in Portus Karalis
Portus Karalis liegt am Molo Dogana im Hafen von Cagliari unmittelbar vor der Innenstadt. Der Betreiber veröffentlicht auf der aktuellen Leistungsseite keine vollständige Tabelle zu Gesamtzahl, maximaler Bootslänge und Tiefgang. Gastplatz, Maße und tatsächliche Wassertiefe sind deshalb verbindlich zu bestätigen; Handels-, Fähr- und weitere Marina-Bereiche des Großhafens sind getrennt.
Wasser und Strom stehen an den Liegeplätzen bereit. Der Sanitär-Bereich umfasst Toiletten und Duschen. WLAN, Beleuchtung, Bewachung, Mooringhilfe, Wetter- und Brandschutzservice gehören zum Angebot. Die Altstadt und Bahnverbindungen liegen fußläufig, während Park- und Zufahrtsrechte vom Hafenbereich abhängen.
Eine Tankstelle im Hafen wird auf Anfrage vermittelt. Kraftstoffsorten, Standort und Öffnungszeiten müssen aktuell geklärt werden. Abfall wird abgeholt; Pumpen für Schwarz-, Grau- oder Bilgenwasser sowie die Annahme von Altöl werden in der veröffentlichten Liste nicht eindeutig zugesagt. Diese Entsorgung ist daher anzumelden.
Auf Anfrage stehen Slip, Helling, mobiler Kran bis 30 Tonnen und Travelift bis 80 Tonnen zur Verfügung. Freilager und Reparaturen für Motoren, Elektrik, Rümpfe und Segel werden vermittelt. Jeder Hub benötigt einen technischen Auftrag mit Termin, Maßen, Gewicht und geprüften Hebepunkten; die Anlagen liegen nicht zwingend direkt am Gaststeg.
Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!
Anreise und Einkaufen
Flughäfen in der Nähe
Supermärkte in der Nähe
Cagliari: punischer Hafen, Castello und Feuchtgebiete
Karalis verband Sardinien mit dem Mittelmeer
Phönizier und Punier nutzten die geschützte Lage am Golfo degli Angeli. Unter römischer Herrschaft wuchs Karalis zu einer der wichtigsten Städte der Insel. Hafen, Straßen und Amphitheater verbanden Verwaltung, Handel und Versorgung.
Die Nekropole von Tuvixeddu bewahrt hunderte punische Gräber im Kalkfelsen. Sie zeigt, dass die antike Stadt weit über die heutige Hafenkante hinausreichte.
Das Castello entstand als befestigte Oberstadt
Im 13. Jahrhundert bauten Pisaner auf dem Hügel eine Zitadelle. Türme wie San Pancrazio und dell'Elefante sicherten die Tore. Unter Aragón und Spanien wurde Castello zum politischen und kirchlichen Zentrum Sardiniens.
Die Viertel Marina, Stampace und Villanova entwickelten sich außerhalb der Mauern. Portus Karalis liegt vor dem Marina-Viertel; der Name greift die antike Bezeichnung auf, obwohl die heutige Anlage modern ist.
Salinen prägen die Stadtränder
Östlich des Zentrums liegen Molentargius und die Salinen. Salzgewinnung formte über Jahrhunderte Dämme und Becken. Heute ist das Gebiet Naturpark und besonders für seine Flamingos bekannt.
Westlich schließt die Lagune Santa Gilla an den Industrie- und Handelshafen an. Cagliari liegt damit zwischen zwei Feuchtgebietssystemen. Stadtentwicklung, Hafenwirtschaft und Vogelschutz müssen auf engem Raum miteinander auskommen.