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Zadar – Marina Tankerkomerc

Liegeplätze und Versorgung der Marina Zadar

Die frühere Tankerkomerc Marina wird heute als Marina Zadar von der Hafenbehörde Zadar geführt. Sie liegt an der Nordostseite der Altstadthalbinsel und ist durch ihre Lage im inneren Hafen natürlich geschützt. Der aktuelle Betreiber nennt 300 Wasserliegeplätze und 200 Plätze an Land; die Zuweisung richtet sich nach Länge, Breite und Tiefgang des Schiffs.

An den Stegen stehen Wasser und Strom zur Verfügung. Sanitäranlagen mit Toiletten und Duschen, Rezeption und weitere übliche Hafenleistungen sind vorhanden. Durch die unmittelbare Stadtlage befinden sich Lebensmittelgeschäfte, Markt, Gastronomie, Apotheken und öffentlicher Verkehr außerhalb des Marinageländes in kurzer Entfernung.

Der Servicebereich verfügt nach veröffentlichten Hafenangaben über einen Travellift mit 50 Tonnen sowie zwei Krane beziehungsweise Hebeeinrichtungen mit 6,5 und 15 Tonnen Tragfähigkeit. Für Heben, Trockenstellung und Reparaturen müssen Gewicht, Breite, Hubpunkte und Termin mit der Marina bestätigt werden; die 200 Landplätze sind nicht automatisch kurzfristig verfügbar.

Die Marina arbeitet ganzjährig und ist über UKW-Kanal 16 beziehungsweise 17 erreichbar. Hafenordnung und Abfallplan regeln Sicherheit und Entsorgung. Öffnungszeiten einzelner Werkstätten und Dienstleister können von den Zeiten der Rezeption abweichen.

Eine Tankstelle für Boote wird in Hafenverzeichnissen als Bestandteil der Marina geführt. Da sich Betreiberstruktur und Name geändert haben, sollten ihre aktuelle Position, Öffnungszeiten, Kraftstoffsorten und Zugangsbedingungen direkt bei der Marina geprüft werden, bevor der Tankstopp fest eingeplant wird.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

Anreise und Einkaufen

Ansicht von Zadar – Marina Tankerkomerc
Ansicht von Zadar – Marina Tankerkomerc. Foto: Unknown authorUnknown author / Wikimedia Commons, Lizenz Public domain.

Zadar zwischen antiker Stadt und moderner Uferarchitektur

Iader und das Forum

Die römische Stadt Iader erhielt ein regelmäßiges Straßennetz, dessen Grundrichtung auf der Altstadthalbinsel noch ablesbar ist. Das Forum wurde vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. ausgebaut und maß ungefähr 45 mal 90 Meter. Es war politischer, religiöser und wirtschaftlicher Mittelpunkt.

Im frühen Mittelalter entstand auf dem Forum die heutige Kirche des heiligen Donatus. Der monumentale Rundbau war zunächst der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht und trägt erst seit dem 15. Jahrhundert den Namen des Zadarer Bischofs Donatus. Römische Spolien in seinem Mauerwerk zeigen, wie antikes Material für eine neue sakrale Ordnung genutzt wurde.

Fünf Brunnen gegen die Belagerung

1574, während der osmanischen Bedrohung, wurde ein Teil des westlichen Verteidigungsgrabens aufgefüllt und zu einer großen Trinkwasserzisterne umgebaut. Fünf verzierte Brunnenkränze ermöglichten den Zugang zum Vorrat; ein Aquädukt führte Wasser aus dem Gebiet des Vrana-Sees heran.

Der Platz wird vom mittelalterlichen Mauerzug und dem 26 Meter hohen Kapitänsturm eingefasst. Die Anlage macht sichtbar, dass Festungsbau nicht nur aus Kanonen und Mauern bestand: Eine belagerte Stadt musste ebenso zuverlässig mit Wasser versorgt werden.

Wellen als Antrieb eines Instruments

Am westlichen Ende der Halbinsel liegt die Meeresorgel. Unter einer etwa 70 Meter langen Stufenkante sind 35 Röhren mit unterschiedlichen Längen, Durchmessern und Neigungen eingebaut. Wellen und Änderungen des Wasserstands drücken Luft durch das System und erzeugen dadurch wechselnde Töne.

Direkt daneben reagiert der „Gruß an die Sonne“ mit Licht auf gespeicherte Sonnenenergie. Beide Installationen stammen aus der jüngsten Umgestaltung der Uferpromenade und setzen technische Prozesse an die Stelle eines traditionellen Denkmals. Damit besitzt Zadar neben römischem Raster und venezianischen Bastionen auch eine moderne Architektur, die unmittelbar vom Meer betrieben wird.

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