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Sukosan – Marina Dalmacija

Liegeplätze und Versorgung der D-Marin Dalmacija

Die D-Marin Dalmacija erstreckt sich zwischen Sukošan und Bibinje und ist die größte Marina der kroatischen D-Marin-Gruppe. Der Betreiber nennt aktuell eine Gesamtkapazität von 1.076 Liegeplätzen. Yachten bis 70 Meter Länge und etwa sechs Meter Tiefgang können aufgenommen werden; der tatsächlich verfügbare Platz richtet sich nach sämtlichen Schiffsmaßen.

An den Stegen stehen Wasser und Strom zur Verfügung. Moderne Versorgungssäulen erlauben bei entsprechend eingerichteten Verträgen die digitale Kontrolle von Anschlüssen und Verbrauch. Mehrere Sanitäranlagen mit Toiletten und Duschen, Wäscherei, WLAN, Rezeption, rund um die Uhr ansprechbares Hafenpersonal und Parkflächen gehören zur umfangreichen Infrastruktur.

Der Werftbereich besitzt Kapazität für 300 Schiffe an Land, darunter 160 Plätze auf drei erhöhten Arbeitsstegen. Drei Travellifte heben 30, 35 und 80 Tonnen; zusätzlich steht ein 20-Tonnen-Transporter zur Verfügung. Ein neuer Travellift mit 250 Tonnen Tragfähigkeit ist bereits angeliefert, soll laut Betreiber aber erst im Herbst 2026 den Betrieb aufnehmen und darf vorher nicht als verfügbar vorausgesetzt werden.

Auf dem Gelände arbeiten Reparatur- und Wartungsbetriebe, Segelmacher, Taucher, Ausrüster, Makler und Charterfirmen. Hinzu kommen Supermarkt, Restaurants, Cafés, Strandclub, Kinderspielplatz, Ladestationen und Abfallsammelstellen. Einzelne Betriebe und Freizeitangebote haben eigene, teils saisonale Öffnungszeiten.

Die Marina verfügt über eine eigene Tankstelle für Boote. Sie gehört zur offiziellen Ausstattung und ist vom Wasser aus erreichbar. Öffnungszeiten, Kraftstoffsorten, Wassertiefe und eine mögliche Wartezeit am Tanksteg sollten dennoch vor einem zeitkritischen Tankstopp aktuell geprüft werden.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

Anreise und Einkaufen

Ansicht von Sukosan – Marina Dalmacija
Ansicht von Sukosan – Marina Dalmacija. Foto: qwesy qwesy / Wikimedia Commons, Lizenz CC BY 3.0.

Sukošan und die Goldene Bucht

Portus aureus und frühe Siedlungsspuren

Die geschützte Bucht von Sukošan wurde als Zlatna luka, die Goldene Bucht, bezeichnet; der lateinische Name Portus aureus verweist auf dieselbe Vorstellung. Im Bereich von Barbir sind im Wasser Spuren einer römischen Villa rustica erhalten. Eine illyrische Befestigung auf Vrčevo und Reste einer alten römischen Wasserleitung ergänzen das Bild einer schon früh genutzten Landschaft.

Wann genau die heutige Siedlung entstand, ist nicht gesichert. Die erste schriftliche Nennung Sukošans stammt aus dem Jahr 1289. Landwirtschaftliche Flächen, Süßwasser und der geschützte Zugang zum Meer machten den Ort über Jahrhunderte für Zadar und sein Umland wertvoll.

Der Palac auf seiner künstlichen Insel

Mitten in der Bucht stehen die Ruinen des Palac, des sommerlichen Landsitzes der Erzbischöfe von Zadar. Erzbischof Matheo Valaresso ließ die Anlage 1470 auf einer künstlich aufgeschütteten Insel beginnen. Der rechteckige, zweigeschossige Bau war ein bedeutendes Beispiel repräsentativer ländlicher Architektur.

Während des Kandischen Kriegs diente der Palac den Bewohnern als Zuflucht vor osmanischen Angriffen. Heute sind nur Teile der Mauern erhalten, doch ihre isolierte Lage im flachen Wasser macht die Ruine zum Wahrzeichen Sukošans. Gegenüber erinnert ein steinernes Wappen des Erzbischofs Vicko Zmajević an den kirchlichen Grundbesitz.

Mauern, Tore und wiederverwendete Steine

Die venezianische Verwaltung ließ Sukošan zwischen 1468 und 1470 befestigen. Von den Mauern blieb besonders das obere Tor als erkennbare Grenze des alten Dorfs erhalten. Die 1650 gegenüber dem Tor errichtete Kirche Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit besitzt Schießscharten und erfüllte damit neben ihrer religiösen Funktion auch eine Schutzaufgabe.

In ihre Türgewände wurden zwei vorromanische Reliefbalken aus dem 9. oder 10. Jahrhundert eingesetzt, die vermutlich von einem älteren Bau der Kirche des heiligen Kassian stammen. Auch die Pfarrkirche St. Kassian bewahrt mittelalterliche Bauteile und eine glagolitische Inschrift. So liegen in dem kleinen Ortskern römische Spuren, mittelalterliche Steinmetzarbeiten und venezianische Befestigungen dicht beieinander.

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