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Marsala – Marina Polaris Cantieri Nautico

Liegeplätze und Werftservice bei Polaris Marsala

Polaris liegt im geschützten Hafen von Marsala und verbindet einen kleinen Liegebereich mit einem nautischen Betrieb. Der Betreiber nimmt Boote bis 30 Meter Länge und etwa 2,80 Meter Tiefgang auf. Die Marina ist ganzjährig rund um die Uhr zugänglich; Bürozeiten sind kürzer. Breite, Tiefgang und Verfügbarkeit müssen vorab bestätigt werden.

Wasser und Strom werden für die Liegeplätze angeboten, Anschlussleistung und Verbrauch richten sich nach Platz und Boot. Für einen eigenen Sanitär-Bereich mit Toiletten und Duschen veröffentlicht die aktuelle Betreiberseite keine eindeutige Leistungsbeschreibung. Zugang, Ausstattung und Öffnungszeiten müssen deshalb bei der Reservierung ausdrücklich erfragt werden.

Eine eigene Tankstelle wird auf der aktuellen Polaris-Seite nicht klar ausgewiesen. Kraftstoff ist im weiteren Hafen von Marsala erhältlich; Abgabeort, Sorten und Bedienzeiten müssen vor Ankunft bestätigt werden. Dasselbe gilt für Pumpen für Schwarz-, Grau- und Bilgenwasser sowie für Altöl, Batterien und andere technische Abfälle.

Der Betrieb übernimmt Wartung, Reparatur und Arbeiten an Booten, veröffentlicht jedoch keine eindeutig aktuelle maximale Traglast für Travelift oder Kran. Jeder Hub und jedes Landlager benötigen eine technische Zusage mit Maßen, Gewicht und bestätigten Hebepunkten. Der Hafen ist gegen West- und Südwinde geschützt, bleibt aber ein gemischt genutztes Hafenbecken.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

Anreise und Einkaufen

Marsala: das punische Lilybaion, ein antikes Schiff und die Salzlandschaft des Stagnone

Lilybaion wurde zur karthagischen Festungsstadt

Nach der Zerstörung von Motya gründeten die Karthager im 4. Jahrhundert vor Christus Lilybaion am westlichsten Kap Siziliens. Mächtige Mauern und Gräben machten die Stadt zu einem ihrer wichtigsten Stützpunkte auf der Insel.

Während des Ersten Punischen Kriegs widerstand Lilybaion einer langen römischen Belagerung. Erst nach der Seeschlacht bei den Ägadischen Inseln 241 vor Christus kam die Stadt unter römische Herrschaft.

Ein Schiffswrack bewahrt punische Schiffbautechnik

Vor dem Stagnone wurden 1969 Reste eines punischen Kriegsschiffs entdeckt. Markierungen auf Bauteilen geben seltene Hinweise darauf, wie antike Schiffbauer Rumpfteile vorbereiteten und zusammensetzten.

Das Wrack ist im Museo Archeologico Baglio Anselmi ausgestellt. Dort verbinden sich Funde aus der befestigten Stadt, römische Spuren und die maritime Archäologie des westlichen Sizilien.

Windmühlen und Salzbecken prägen die Lagune

Nördlich von Marsala liegt das flache Stagnone mit den Inseln Mozia, Santa Maria und Schola. Dämme und Verdunstungsbecken nutzen Sonne und Wind für die Salzgewinnung; Windmühlen bewegten Wasser und mahlten Salz.

Die moderne Marina liegt südlich dieser Lagunenlandschaft im Stadt- und Handelshafen. Weinexport, insbesondere der seit dem 18. Jahrhundert international vermarktete Marsala, ergänzte später die ältere Rolle als Festungs- und Salzstadt.

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