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Volos – Port Volos

Liegeplätze und Versorgung im Hafen von Volos

Die Sportbootplätze von Volos liegen innerhalb eines großen Handels-, Fähr- und Stadthafens. Veröffentlichte Marinaübersichten nennen rund 99 Wasserliegeplätze; Hafenbereiche und Nutzung können sich jedoch ändern. Gastplatz, zulässige Maße, Tiefgang und Anweisung zur Einfahrt sind beim Hafenbetrieb über UKW-Kanal 12 verbindlich zu bestätigen.

An den regulären Sportbootplätzen stehen Wasser und Strom mit 220 beziehungsweise 380 Volt zur Verfügung. Anschlussleistung, Freischaltung und Verbrauchskosten sind mit dem Betreiber zu klären. Eigene Sanitäranlagen mit Duschen und Toiletten werden in der veröffentlichten Marinaausstattung nicht ausgewiesen; entsprechende Einrichtungen dürfen deshalb nicht vorausgesetzt werden. Das Stadtzentrum beginnt unmittelbar am Hafen.

Eine Tankstelle beziehungsweise Kraftstoffversorgung ist im Hafenbereich verfügbar, muss aber hinsichtlich Standort, Öffnungszeit und Lieferverfahren vorab bestätigt werden. Handels- und Fährverkehr lassen kein improvisiertes Umfüllen zu. Müllentsorgung wird angeboten; Altöl, Batterien sowie Bilgen-, Grau- und Schwarzwasser dürfen nur an die vom Hafen benannten Annahmestellen übergeben werden.

Ein fester Travelift ist nicht ausgewiesen. Ein mobiler Kran sowie Reparatur- und Taucherleistungen können nach Vereinbarung verfügbar sein, sind aber keine garantierte Sofortleistung. Hebearbeiten, Werftaufenthalt und Landlager müssen separat organisiert werden; bewachte Hafenbereiche und städtische Parkplätze unterliegen jeweils eigenen Regeln.

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Volos: eine moderne Hafenstadt über den Zentren des antiken Iolkos

Iolkos verband die Region mit der Argonautensage

Im Raum des heutigen Volos lag das mykenische Iolkos. Die griechische Überlieferung ließ von hier Jason und die Argonauten mit der Argo nach Kolchis aufbrechen. Archäologische Siedlungsplätze in Dimini und Sesklo zeigen jedoch eine Geschichte, die weit über den Mythos hinaus bis in die Jungsteinzeit reicht.

Die Erzählung wurde zu einem wichtigen Symbol der modernen Stadt. Nachbauten der Argo und Ortsnamen greifen sie auf, sollten aber nicht mit einem archäologisch belegten Abfahrtskai gleichgesetzt werden.

Die heutige Stadt wuchs im 19. Jahrhundert am Hafen

Das moderne Volos entwickelte sich nach der Eingliederung Thessaliens in den griechischen Staat 1881 rasch. Eisenbahnlinien verbanden den Hafen mit der fruchtbaren Ebene und den Orten des Pilion; Getreide, landwirtschaftliche Produkte und Industriewaren wurden über die Bucht umgeschlagen.

Die historischen Bahnhofsgebäude und Fahrzeuge erinnern an das meterspurige thessalische Netz. Der Hafen blieb zugleich Ausgangspunkt zu den nördlichen Sporaden und ein bedeutender Handelsplatz.

Erdbeben formten das heutige Stadtbild

Schwere Erdbeben in den Jahren 1955 bis 1957 zerstörten zahlreiche ältere Gebäude. Der Wiederaufbau gab Volos ein überwiegend modernes Raster, während einzelne Industriegebäude, Lagerhäuser und klassizistische Bauten erhalten blieben.

Am Rand der Stadt beginnen die traditionellen Dörfer des Pilion mit ihren Steinhäusern, Plätzen und alten Wegen. Der Kontrast zwischen Hafenindustrie, moderner Uferstadt und Bergkultur ist eine Besonderheit von Volos.

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