Novi Vinodolski – Marina Novi
Liegeplätze, Service und Tankstelle der Marina Novi
Die Marina Novi liegt unmittelbar neben dem Stadthafen von Novi Vinodolski und ist ganzjährig geöffnet. Sie besitzt 204 Wasserliegeplätze für Yachten bis 20 Meter Länge sowie 10 Trockenliegeplätze. Für größere Transitboote weist der Betreiber Plätze bis 40 Meter aus. Die Wassertiefe an den Stegen liegt zwischen 2,9 und 5,7 Metern.
Jeder Liegeplatz verfügt über Trinkwasser und einen Stromanschluss; je nach Position stehen 16 bis 64 Ampere zur Verfügung. Vier Schwimmstege und ein 230 Meter langer Wellenbrecher bilden den Hafen. Marinapersonal ist rund um die Uhr im Dienst, hilft beim Anlegen und überwacht Stege und Gelände per Video. Ein System zur aktiven Bootskontrolle erstellt für Dauerlieger wöchentliche Zustandsberichte.
Die Sanitäranlagen umfassen getrennte Bereiche sowie Familienräume und barrierefreie Einrichtungen. WLAN deckt die Marina ab; rund 120 videoüberwachte Parkplätze stehen Bootseignern zur Verfügung. Restaurant, Cafébar, Apartments, Pool und Sonnenterrasse ergänzen die nautische Infrastruktur.
Für Hebe- und Landarbeiten besitzt die Marina einen Travellift mit 40 Tonnen Tragfähigkeit. Ein lizenzierter Service wartet unterschiedliche Bootsmotoren; auf den Trockenplätzen stehen Wasser und Strom für Winter- und Wartungsarbeiten bereit. Termine, zulässige Breite und konkrete Reparaturleistungen müssen vorab vereinbart werden.
Eine vom Wasser erreichbare Bootstankstelle liegt etwa 50 Meter von der Marina entfernt. Sie gehört damit nicht zu den Stegen selbst, ist aber unmittelbar benachbart. Verfügbarkeit, Öffnungszeiten und Kraftstoffsorten sollten vor einer Charterrückgabe aktuell bestätigt werden.
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Anreise und Einkaufen
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Die Frankopanen und das historische Vinodol
Der Frankopanen-Turm
Über dem Hafen steht der erhaltene quadratische Turm des Kastells der Frankopanen. Die mächtige Adelsfamilie prägte Krk, das Vinodol und weitere Teile Kroatiens über Jahrhunderte. Rund um die Burg entwickelte sich der befestigte ältere Stadtkern mit Kirche, engen Gassen und steinernen Wohnhäusern. Der heutige Hafen liegt deutlich unterhalb dieses historischen Mittelpunkts.
Das Vinodoler Gesetz
Novi Vinodolski ist mit dem Vinodoler Gesetz von 1288 verbunden. Vertreter von neun Gemeinden hielten darin lokale Rechtsgewohnheiten und das Verhältnis zu ihren Grundherren fest. Der in glagolitischer Schrift überlieferte kroatische Text behandelt Eigentum, Abgaben, Gerichtsverfahren, Gewalttaten und den Schutz der Ehre. Er bietet dadurch einen ungewöhnlich konkreten Einblick in die Sozial- und Rechtsordnung einer mittelalterlichen Küstenregion.
Vinodol als Kulturlandschaft
Das schmale fruchtbare Tal hinter der Küste gab der Region seinen Namen: Vinodol bedeutet Weintal. Landwirtschaft, Weinbau und Verkehrswege lagen zwischen Meer und den steilen Höhen des Hinterlands. Hafen, Marktort und bewirtschaftetes Tal ergänzten sich wirtschaftlich und erklären, warum Novi Vinodolski regionaler Verwaltungs- und Handelsmittelpunkt wurde.
Die Insel Sveti Marin
Vor der Küste liegt die kleine Insel Sveti Marin mit einer Kapelle. Archäologische Funde weisen auf ältere Nutzungen des Platzes hin. Die Insel bildet einen markanten Punkt im Küstenbild und verbindet die moderne Uferzone mit den langen Siedlungsspuren des Vinodol-Gebiets.