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Mali Losinj – Marina Mali Losinj

Liegeplätze, Service und Tankstelle in der Marina Lošinj

Die Marina Lošinj liegt an der Nordseite der Bucht von Mali Lošinj, unmittelbar bei der Passage Privlaka. Sie ist ganzjährig geöffnet und besitzt 160 Wasserliegeplätze für Boote bis 20 Meter Länge. Hinzu kommen 80 Landplätze auf einer etwa 5.000 Quadratmeter großen Freifläche und 30 Hallenplätze für Boote bis 12 Meter.

Alle Wasserliegeplätze verfügen über Trinkwasser und Strom. Zwei Sanitärbereiche liegen nahe den Stegen; barrierefreie Einrichtungen, Waschmaschine und Trockner sind vorhanden. WLAN deckt das Marinagelände ab, und Marinapersonal unterstützt über UKW-Kanal 17 bei Ankunft und Ablegen. Der Hafen wird rund um die Uhr videoüberwacht.

Für das Heben von Booten steht ein Travel-Lift mit 50 Tonnen Tragfähigkeit bereit. Partnerbetriebe warten und reparieren Motoren, Bordelektronik, Segel und Persenninge; weitere Arbeiten umfassen Antifouling, Kunststoff-, Lackier-, Tischler- und Rekonstruktionsarbeiten. Ein SeaHelp-Stützpunkt befindet sich ebenfalls am Hafen. Termine und zulässige Abmessungen müssen direkt vereinbart werden.

Zur Versorgung gehören ein saisonaler Lebensmittelmarkt, nautischer Ausrüster, Restaurant, Sanitär- und Wäscheservice sowie Parkflächen. Die Adria-Oil-Tankstelle liegt direkt im Marinabereich und versorgt Boote mit Benzin und Diesel. Öffnungszeiten und verfügbare Kraftstoffsorten sollten vor einer Rückgabe aktuell geprüft werden.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

Anreise und Einkaufen

Mali Lošinj zwischen Kapitänshäusern und Apoxyomenos

Aufstieg einer Seefahrerstadt

Mali Lošinj entwickelte sich um einen tiefen Naturhafen. Im 19. Jahrhundert gehörte der Ort zu den bedeutenden Segelschifffahrtszentren der östlichen Adria. Kapitäne und Reeder investierten in große Handelsschiffe, während örtliche Werften Neubauten und Reparaturen ausführten. Häuser entlang der Bucht und in den ansteigenden Straßen spiegeln den damaligen Wohlstand.

Vom Schiffbau zum Klimakurort

Als Dampfschiffe die großen Segler verdrängten, verlagerte sich die wirtschaftliche Grundlage. Ärzte und Naturforscher machten auf das milde Inselklima aufmerksam; Aufforstungen schufen Kiefernwälder und Promenaden. 1892 wurden Mali und Veli Lošinj zu Klimakurorten erklärt. Villen, Pensionen und Gärten aus der österreichisch-ungarischen Epoche prägen deshalb bis heute Teile der Küste.

Der kroatische Apoxyomenos

1996 entdeckte ein Taucher nahe der Insel Vele Orjule eine antike Bronzestatue auf dem Meeresgrund. Sie zeigt einen Athleten, der nach dem Wettkampf Öl, Staub und Schweiß mit einem Schaber vom Körper entfernt. Die nahezu vollständig erhaltene Figur wurde geborgen und jahrelang restauriert.

Heute ist der Apoxyomenos in einem eigens gestalteten Museum am Hafen von Mali Lošinj ausgestellt. Die Präsentation verbindet die Geschichte der griechisch-römischen Bronze mit ihrer Fundstelle in der Adria und der aufwendigen Konservierung. Damit besitzt die Stadt neben ihrer jüngeren Seefahrtsgeschichte auch ein außergewöhnliches Zeugnis des antiken Seewegs durch den Kvarner.

Restaurants und Hotels in der Nähe