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San Miguel – Marina de San Miguel

Liegeplätze und Versorgung in Amarilla Marina

Amarilla Marina, auch Marina San Miguel oder Puerto Amarilla genannt, liegt zwischen Montaña Roja und Montaña Amarilla an Teneriffas Südküste. Betreiber und offizielle Tourismusseite nennen rund 350 Liegeplätze; die aktuelle Tourismusangabe beschreibt Boote von zehn bis 30 Metern, während die Tarifliste auch kleinere Platzmaße führt. Maßgeblich sind daher reservierte Länge, Breite und Tiefgang des konkreten Platzes.

Wasser, Strom und WLAN gehören nach Betreiberangabe zur Ausstattung. Anschlussleistung und Verbrauch richten sich nach Bootsgröße und Liegeplatz. Der Sanitär-Bereich wird in der allgemeinen Leistungsübersicht nicht detailliert beschrieben; Toiletten, Duschen, Zugang und Öffnungszeiten müssen deshalb bei der Reservierung bestätigt werden. Reinigung, Versorgung und nautische Wartung werden angeboten.

Eine Tankstelle ist ausdrücklich vorhanden. Kraftstoffsorten, Betriebszeiten und Bedienung sind vorab zu prüfen. Für Schwarz-, Grau- oder Bilgenwasser sowie Altöl veröffentlicht die aktuelle Betreiberübersicht keine eindeutige Pump- und Annahmebeschreibung. Diese Entsorgung muss deshalb mit Hafen oder Werft vereinbart werden.

Werft- und Wartungsleistungen gehören zum Angebot. Branchen- und staatliche Hafenunterlagen nennen einen Travelift bis 40 Tonnen, doch die aktuelle Betreiberseite bestätigt diese Grenze nicht klar; jeder Hub benötigt daher eine schriftliche technische Zusage. Maße, Gewicht und Hebepunkte sind vorab einzureichen. Park- und Verkehrsflächen werden mit Golf-, Wohn- und Ausflugsnutzern geteilt.

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Anreise und Einkaufen

San Miguel de Abona: Lavaküste unter einem historischen Höhenort

Der alte Ortskern entstand weit oberhalb des Hafens

San Miguel de Abona liegt nicht an der Marina, sondern im höher gelegenen Inselinneren. Dort boten Ackerflächen, Wege und Wasser bessere Bedingungen als an der trockenen Küste. Der historische Kern mit traditionellen Häusern und der Kirche San Miguel Arcángel steht als geschlossenes Kulturdenkmal unter Schutz.

Getreide, Viehhaltung, Wein und lokale Handwerke prägten die Gemeinde. Ein erhaltenes Ziegel- und Keramikofen-Ensemble erinnert daran, dass Baumaterial und Gebrauchsgegenstände vor Ort hergestellt wurden.

Montaña Amarilla zeigt den Aufbau eines Küstenvulkans

Westlich der Marina erhebt sich Montaña Amarilla. Gelbliche Tuffschichten entstanden, als aufsteigendes Magma mit Meerwasser in Kontakt kam und explosiv zerfiel. Wind und Brandung legten die geschichteten Ablagerungen frei und formten eine markante Steilküste.

Das Naturdenkmal schützt nicht nur den Kegel, sondern auch angepasste Küstenvegetation und seine geologischen Aufschlüsse. Wege und nahe Bebauung erhöhen den Nutzungsdruck auf eine kleine, gut zugängliche Fläche.

Golfplatz und Marina gehören zu einer jungen Küstenentwicklung

Amarilla Golf und Golf del Sur entstanden im späten 20. Jahrhundert auf zuvor dünn besiedeltem Küstenland. Hotels, Wohnanlagen und Sportangebote schufen einen neuen Ortsteil, der wirtschaftlich und räumlich deutlich vom historischen Höhenort getrennt ist.

Die Marina ergänzte dieses Freizeitgebiet um Liegeplätze, Werft und Ausflugsbetrieb. Sie ist daher kein ausgebauter alter Fischerhafen. Ihre Lage zwischen Flughafen, Golfplatz und Schutzgebiet macht vielmehr sichtbar, wie technische Erschließung Teneriffas trockene Südküste neu geordnet hat.

Restaurants und Hotels in der Nähe