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Los Christianos – Hafen von Los Christianos

Liegeplätze und Hafenbetrieb in Los Cristianos

Los Cristianos ist einer der verkehrsreichsten Fährhäfen der Kanaren und keine eigenständige Gastmarina mit frei publiziertem Platzkontingent. Fähren nach La Gomera, La Palma und El Hierro, Fischerei sowie zahlreiche Ausflugsboote belegen den größten Teil der Anlage. Die Hafenbehörde veröffentlicht Kailängen und Tiefen nach Nutzungsbereich, aber keine verlässliche Zahl regulärer Gastliegeplätze. Eine Ankunft muss ausdrücklich genehmigt werden.

Ob Wasser und Strom an einem zugewiesenen Sportbootplatz verfügbar sind, ist direkt mit der Hafenverwaltung zu klären. Ein Sanitär-Bereich für Gastboote wird in der aktuellen Hafenübersicht nicht als Marina-Leistung beschrieben. Toiletten im Terminal- oder Stadtbereich sind nicht mit kartenzugänglichen Marinaduschen gleichzusetzen. Geschäfte und Gastronomie liegen unmittelbar außerhalb des Hafens.

Eine nautische Tankstelle ist im Hafen dokumentiert. Kraftstoffsorten, Betriebszeiten und Zufahrt zwischen den Fährmanövern müssen jedoch vorab bestätigt werden. Für Schwarz-, Grau- oder Bilgenwasser, Altöl und technischen Abfall gelten die Verfahren des staatlichen Hafens; eine frei nutzbare Pumpstation darf nicht vorausgesetzt werden.

Ein Werft- und Trockenlagerbetrieb mit Slip- und Stützmitteln ist vorhanden, aktuelle öffentliche Traglasten für Travelift oder Kran sind jedoch nicht eindeutig verfügbar. Heben und Reparaturen werden separat beauftragt. Parkflächen sind durch Fährgäste, Busse, Taxis und Lieferverkehr stark belastet; Sicherheits- und Rangierbereiche bleiben frei.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

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Los Cristianos: Naturhafen, Fischersiedlung und Tor zu den Westinseln

Die geschützte Bucht wurde zum Hafen des Inselsüdens

Los Cristianos entstand an einer der wenigen vergleichsweise geschützten Buchten der trockenen Südküste Teneriffas. Fischfang und kleiner Küstenhandel trugen die frühe Siedlung. Als Piratenangriffe an Bedeutung verloren, konnten Waren und Menschen regelmäßiger über den Naturhafen bewegt werden.

Der Hafen verband landwirtschaftliche Orte im Hinterland mit anderen Inseln. Fischerei blieb sichtbar, auch als Straßen und Tourismus die Wirtschaftsstruktur grundlegend veränderten.

Die Fährverbindung machte den Ort zum Verkehrsknoten

1975 wurde der Hafen erweitert und eine tägliche Verbindung nach La Gomera aufgenommen. Weitere Linien nach La Palma und El Hierro folgten. Heute ist Los Cristianos ein zentrales Tor zu den westlichen Kanaren und bewältigt einen außergewöhnlich dichten Personen- und Fahrzeugverkehr.

Diese Funktion erklärt die Aufteilung des Beckens besser als der Begriff Marina. Ro-Ro-Rampen, Abfertigungsflächen und Fahrgastwege bestimmen den Betrieb; Sport- und Ausflugsboote nutzen verbleibende Zonen unter denselben Sicherheitsregeln.

Montaña de Guaza und Tourismusstadt rahmen die Bucht

Östlich des Hafens erhebt sich die Montaña de Guaza, ein vulkanisches Massiv mit archäologischen Fundstellen und trockener Küstenvegetation. Steinbrüche und Wege zeigen zugleich, dass der Berg über lange Zeit wirtschaftlich genutzt wurde.

Westlich und nördlich gingen Los Cristianos, Playa de las Américas und weitere Ferienquartiere nahezu ineinander über. Der ältere Hafenort ist dadurch Teil einer großen urbanen Tourismuszone geworden. Strandbucht, Arbeitskai und Fährterminal bewahren dennoch die ursprüngliche Ausrichtung des Orts zum Meer.

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