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San Vincenzo – Marina di San Vincenzo

Liegeplätze und Stadtanbindung in Marina di San Vincenzo

Marina di San Vincenzo liegt direkt im Ortszentrum an der Fußgängerzone. Die offizielle Tourismusseite nennt rund 300 Liegeplätze und eine moderne Werft. Die frei zugänglichen Betreiberseiten veröffentlichen jedoch keine vollständige aktuelle Tabelle zu Bootslängen und Wassertiefen. Verfügbarkeit, zulässige Maße und Tiefgang müssen deshalb beim Hafenbüro bestätigt werden.

Wasser und Strom gehören nach der veröffentlichten Hafenordnung zu jedem Liegeplatz; Anschlussleistung und Verbrauch richten sich nach dem Platz. Die Marina ist außerdem für die Reinigung ihrer Sanitär-Einrichtungen zuständig. Toiletten, Duschen, Zugang und eventuelle Saisonzeiten sind bei der Buchung zu klären. Restaurants, Bars, Geschäfte und der Bahnhof liegen im unmittelbaren Stadtgebiet.

Eine Tankstelle wird in der knappen aktuellen Betreiberübersicht nicht eindeutig als eigene Hafenleistung ausgewiesen. Der nächste bestätigte Kraftstoffabgabeort, Sorten und Öffnungszeiten müssen daher vor Ankunft erfragt werden. Gleiches gilt für Pumpen von Schwarz-, Grau- oder Bilgenwasser sowie für Altöl und technische Abfälle; Entsorgung darf nicht aus allgemeinen Werftleistungen abgeleitet werden.

Ein Werftbereich ist vorhanden und wird von der Kommune als zeitgemäß beschrieben. Traglasten von Kran oder Travelift sind öffentlich jedoch nicht verlässlich beziffert. Heben, Reparaturen und Landlager benötigen eine gesonderte technische Zusage mit Maßen, Gewicht und Hebepunkten. Die Marina ist zugleich öffentlicher Stadtraum; Hafenbetrieb, zentrale Piazza und Promenade teilen sich daher ein enges Umfeld.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

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San Vincenzo: Küstenturm, Eisentransport und moderne Hafenpromenade

Die Lage war für Etrusker und Römer strategisch

Das Gebiet von San Vincenzo war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Die Nähe zum etruskischen Populonia, zu Erzvorkommen und ausgedehnten Wäldern machte die Küste wirtschaftlich wertvoll. Holz lieferte Brennstoff, während Straßen und Küstenwege den Transport von Rohstoffen und Metall verbanden.

Die Besiedlung konzentrierte sich lange nicht in einer großen Hafenstadt. Landwirtschaftliche Flächen, Wälder und einzelne Anlandeplätze prägten den Abschnitt zwischen Populonia und den nördlichen Küstenorten.

Ein Turm gab dem Ort seinen Namen

Die Bezeichnung San Vincenzo ist 1304 für den Küstenturm belegt. Die Pisaner errichteten den Turm als Beobachtungs- und Verteidigungspunkt. Nach der Zerstörung der Burg Biserno siedelten Fischer und Bauern näher an der Küste; Zollstelle und Ladebrücke förderten einen kleinen Ort am Turm.

Im Jahr 1505 wurde der Turm Schauplatz einer Schlacht zwischen Pisa und Florenz. Giorgio Vasari stellte die Niederlage der Pisaner später im Palazzo Vecchio in Florenz dar. Der erhaltene Turm verbindet damit lokale Küstengeschichte mit der politischen Bildwelt der Medici.

Dünen und Kunst rahmen den heutigen Hafen

Südlich des Orts schützt der Küstenpark Rimigliano Dünen, Wacholder, mediterrane Macchia und Wald. Der heute trockengelegte See von Rimigliano entwässerte früher unter der mittelalterlichen Torraccia hindurch. Diese Landschaft erklärt den langen, sandigen Charakter der Küste.

Am Ende der Hafenmole steht seit 2010 Giampaolo Talanis sieben Meter hohe Bronzefigur „Il Marinaio“. Marina, Piazza und Skulptur bilden heute eine öffentliche Promenade. Der Sportboothafen ist damit nicht nur technische Anlage, sondern Teil des modernen Stadtzentrums.

Restaurants und Hotels in der Nähe