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Lelystad – Hautribhaven

Liegeplätze und Vereinsservice im Houtribhaven Lelystad

Der Houtribhaven ist ein Vereinshafen mit 585 Dauerplätzen für Boote von ungefähr fünf bis 15 Metern. Gäste fahren in die innere Hafenkom, sofern sie nicht reserviert oder voll ist, und melden sich andernfalls beim Hafenmeister für eine Box. Platz, Bootsmaß und Tiefgang sind bei der Zuweisung zu bestätigen.

Wasser steht kostenlos bereit, Strom an den ausgestatteten Stegen; Anschlussbedingungen sind beim Hafenmeister zu klären. Das Sanitär-Angebot mit kostenlosen Duschen und Toiletten liegt im Erdgeschoss des Clubhauses. WLAN, Wäscherei, Spielplatz, Vereinsraum und Restaurant ergänzen die Anlage.

Eine Tankstelle wird in der offiziellen Besucherbeschreibung nicht genannt. Kraftstoff muss bei einer bestätigten Anlage in Lelystad bezogen werden. Eine Fäkalienpumpe und Abfallstation sind vorhanden beziehungsweise in den Hafenverzeichnissen ausgewiesen; Altöl, Batterien sowie Bilgen-, Grau- und Schwarzwasser dürfen nur nach den Hafenregeln entsorgt werden.

Ein Kran kann Boote aus dem Wasser heben; die öffentlich zugängliche Beschreibung nennt keine pauschale Tragkraft. Gewicht, Maße und Termin müssen daher bestätigt werden. Travelift, umfangreiche Werft, Hallen- und Winterlager sind nicht als Standardleistung für Gäste ausgewiesen und müssen separat organisiert werden.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

Lelystad und Houtribhaven: eine Stadt auf dem Boden der ehemaligen Zuiderzee

Flevoland entstand durch Pumpen und planmäßige Besiedlung

Lelystad steht im 1957 trockengelegten Oostelijk Flevoland. Deiche schlossen den Polder, Pumpwerke senkten den Wasserstand und ein geplantes Straßen- und Entwässerungsnetz bereitete die Besiedlung vor.

Die Stadt trägt den Namen des Ingenieurs Cornelis Lely, der die Zuiderzee-Werke politisch und technisch vorantrieb. Erste Einwohner kamen in den 1960er Jahren; einen historischen mittelalterlichen Stadtkern gibt es daher nicht. Stadtviertel, Grünzüge und Verkehrsachsen wurden auf dem Reißbrett für eine neue Provinzhauptstadt angelegt.

Der Houtribdijk schuf Markermeer und IJsselmeer

Zwischen 1963 und 1976 entstand der Damm nach Enkhuizen. Er sollte ursprünglich einen weiteren Polder vorbereiten, trennt heute aber Markermeer und IJsselmeer. Schleusen erlauben den Schiffsverkehr zwischen beiden Wasserständen.

Der Houtribhaven liegt auf der IJsselmeerseite dieses Systems. Seine Funktion als Vereinshafen gehört unmittelbar zur neuen Wasserlandschaft. Verstärkungen mit Sand und flachen Uferzonen verbinden heute Hochwasserschutz mit neuen Lebensräumen.

Batavialand erklärt Schiffbau und Landgewinnung

Das Museum Batavialand verbindet archäologische Schiffswracks, Wasserbaugeschichte und die Rekonstruktion des VOC-Schiffs Batavia. Es zeigt sowohl handwerkliche Technik als auch den kolonialen Kontext der Fernfahrt.

Das nahe Pumpwerk Wortman hält den Polder dauerhaft trocken. Lelystad macht damit sichtbar, dass gewonnenes Land nicht abgeschlossen ist, sondern fortlaufend entwässert und geschützt werden muss.